Liebe Leserin, lieber Leser,

wir wissen nicht, wie es Ihnen geht, aber wir blicken mit gemischten Gefühlen auf die gerade gestartete Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. Das liegt nicht nur an der angespannten politischen Lage in Mexiko und den USA, sondern auch daran, dass die türkische Nationalmannschaft erstmals seit 2002 wieder an einer Weltmeisterschaft teilnimmt.

Nach dem Eklat um den türkischen Nationalspieler Merih Demiral bei der Fußball-Europameisterschaft 2024, als er im Spiel gegen Österreich den „Wolfsgruß“ zeigte und zahlreiche Fans diese Geste übernahmen, stellt sich die Frage, wie Teile der türkischen Community bei der diesjährigen WM auftreten werden – sowohl in und um die Stadien als auch hierzulande.

Gerade jetzt ist Aufklärungsarbeit besonders wichtig. Viele, überwiegend türkeistämmige Menschen verwenden rechtsextremistische Symbole, ohne deren Bedeutung zu kennen. Es gibt jedoch auch diejenigen, die das Erkennungszeichen der „Grauen Wölfe“ (Ülkücü) bewusst beim Torjubel oder bei anderen Anlässen einsetzen und damit die Symbole einer der größten rechtsextremen Bewegungen in Deutschland öffentlich verbreiten.

In diesem Newsletter erfahren Sie, wie wir über türkischen Rechtsextremismus aufklären, sensibilisieren, Menschen stärken. Außerdem berichten wir darüber, wie wir uns gemeinsam mit unseren Partnern vernetzen und gegen demokratiefeindliche Entwicklungen engagieren.

Apropos Vernetzung: Die angekündigten Änderungen im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ beeinflussen unmittelbar auch den Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention, dem wir angehören. Gemeinsam mit unseren Partnern sehen wir uns mit Unsicherheiten und vielen offenen Fragen konfrontiert – in einer Zeit, in der wir eigentlich unsere ganze Kraft brauchen, um uns gegen das Erstarken rechter Kräfte zu stemmen.

Trotz aller Herausforderungen wollen wir optimistisch bleiben. Frei nach dem ehemaligen Nationalspieler Andreas (Andi) Möller: „Vom Feeling her hatte ich ein gutes Gefühl.“

Passend dazu haben wir ein Video produziert, das zeigt, wie vielfältig, verbindend und positiv Fußballjubel sein kann. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Anschauen.

Ihr FaTRex-Team

Was kommt?

Digitaler ASF-Salon zu türkischem Rechtsextremismus in Deutschland

Der nächste „Digitale Salon“ der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste am 17. Juni 2026 um 18.00 Uhr steht im Zeichen des türkischen Rechtsextremismus in Deutschland. Özge Erdoğan, Leiterin der Fachstelle Türkischer Rechtsextremismus, tritt in den Dialog mit Jutta Weduwen, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste. Im Fokus stehen Grundlagen und Netzwerke rechtsextremer Organisationen sowie die Perspektiven Betroffener und die Auswirkungen, die eine Bedrohung durch den türkischen Rechtsextremismus in Deutschland für sie hat.

Digitale Fachtagung zu Rassismus und Rechtsextremismus in der Schule

Die digitale Fachtagung Schulsozialarbeit von Nina NRW am 2. Juli 2026 widmet sich in diesem Jahr der Fragestellung, wie Rassismus und Rechtsextremismus in der Schule begegnet werden kann und erweitert diese Perspektive um ein Thema, das im schulischen Kontext oft eine Rolle spielt, aber selten im Mittelpunkt steht: Einsamkeit unter Jugendlichen und ihre Bedeutung für demokratische Haltungen.

Extrem rechte, rassistische und andere menschenfeindliche Positionen zeigen sich zunehmend im schulischen Alltag – in Aussagen, Symbolen, digitalen Räumen und sozialen Dynamiken. Pädagogische Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, klar, professionell und menschenrechtsorientiert zu handeln.

Der Workshop „Am Rand verortet – mitten in der Gesellschaft“ der Fachstelle Türkischer Rechtsextremismus eröffnet einen pädagogisch fokussierten Zugang zu extrem rechten Ideologien in postmigrantischen Communitys, insbesondere im Kontext der türkischen Rechten in Deutschland. Neben zentralen Narrativen und Akteuren geht es auch um konkrete Auswirkungen im Schulalltag und um Ansätze für pädagogisches Handeln.

Anmeldungen zur digitalen Fachtagung Schulsozialarbeit am 2. Juli 2026 von 10.15 Uhr bis 15.45 Uhr richten Sie bitte bis 26. Juni 2026 an: nina.nrw@reinit.de

Details zum Programm gibt es hier

Was war?

Aufbau eines Fach- und Präventionsnetzwerks zu türkischem Rechtsextremismus

Erstmals haben sich Anfang Juni auf Einladung der Fachstelle Türkischer Rechtsextremismus 20 Teilnehmende aus 14 Institutionen getroffen, um gemeinsam am Aufbau eines Fach- und Präventionsnetzwerks zum Thema türkischer Rechtsextremismus zu arbeiten. Darunter Vertreter*innen aus den relevanten Bundesarbeitsgemeinschaften sowie aus Projekten und Fachstellen, die bereits zu diesem Themenfeld arbeiten – ebenso wie jene, die sich auf den Weg machen möchten, das Thema stärker in ihre Praxis zu integrieren. Ziel des Netzwerks ist es, einen Rahmen für Austausch, fachliche Impulse und gemeinsame strategische Weiterentwicklung zu schaffen.

Das erste Treffen diente neben dem Kennenlernen und dem Austausch zu aktuellen Entwicklungen im Feld der Konstitution des Netzwerkes als feste bundesweite Struktur. „Wir sind sehr froh über das der Fachstelle entgegengebrachte Vertrauen und die Offenheit im Austausch“, so FaTRex-Fachreferent Kim David Amon. „Auf Grundlage des Treffens und der vorhandenen Wünsche und Bedarfe an das Netzwerk werden wir die Ziele konkretisieren. Wir freuen uns schon auf die weiteren Treffen und die damit verbundenen Möglichkeiten gebündelter Expertise.“

Bei Interesse am Fach- und Präventionsnetzwerk wenden Sie sich bitte an kim.amon@bdaj.de

Am Rand verortet – mitten in der Gesellschaft: Türkischer Rechtsextremismus im deutschen Kontext

Im Rahmen der Fortbildungsreihe des Kooperationsverbunds Rechtsextremismusprävention hat FaTRex am 5. Mai und am 8. Juni zwei Online-Workshops zum Thema türkischer Rechtsextremismus in Deutschland für Fachkräfte in der Rechtsextremismusprävention angeboten. Die Veranstaltungen konnten einführende und vertiefende Einblicke in Ideologie, zentrale Akteure und Erscheinungsformen des türkischen Rechtsextremismus vermittelt. Im Mittelpunkt standen ideologische Merkmale, Organisationsstrukturen sowie ein Vergleich mit rechtsextremen Ideologien im deutschen Kontext. Zudem wurde ein gemeinsamer Blick auf bestehende Strukturen der Präventionsarbeit geworfen und diskutiert, welche Herausforderungen sich für die Sichtbarmachung des Phänomens und den Umgang damit in der Praxis ergeben.

„Die Workshops waren praxisnah und von einem lebendigen fachlichen Austausch geprägt”, so FaTRex-Fachreferent Imran Gürtaş. "Teilnehmende aus unterschiedlichen Netzwerken und Institutionen konnten wertvolle Impulse für ihre Arbeit mitnehmen.“

BeCo.TRex: Vernetzung stärken, Perspektiven sichtbar machen

Beim zweiten von FaTRex organisierten BeCo.TRex-Treffen kamen vom 29. bis 31. Mai Betroffene von türkischem Rechtsextremismus aus verschiedenen Communitys zusammen – darunter Alevit*innen,Kurd*innen, Griech*innen, Jüd*innen, Armenier*innen und Romnja. Gemeinsam arbeiten sie daran, ihre Perspektiven sichtbar zu machen und sich als solidarisches Netzwerk zu stärken.

Im Zentrum des Wochenendes stand die gemeinsame Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Formen türkischen Rechtsextremismus. Unterschiedliche Gewalt- und Verfolgungsgeschichten, von Genoziden und Pogromen bis zu heutigen Diskriminierungs- und Bedrohungserfahrungen, wurden miteinander in Beziehung gesetzt. Dabei ging es nicht nur um Unterschiede, sondern auch um geteilte Muster: Feindbildkonstruktionen, Kontinuitäten von Ausgrenzung und transnationale Dynamiken.

Im Austausch wurden diese Perspektiven zusammengeführt und weitergedacht, mit dem Ziel, Unterschiede sichtbar zu machen, ohne sie zu trennen. Stattdessen geht es darum, gemeinsame politische Handlungsfähigkeit zu entwickeln und sich solidarisch zu organisieren.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Sichtbarkeit und Selbstrepräsentation: In gemeinsamen Formaten entwickelten die Teilnehmenden Social-Media-Inhalte, um ihre Perspektiven öffentlich zu machen. Ergänzt wurde dies durch die Vorstellung eines Monitoring- und Meldesystems, das dazu beitragen soll, Erfahrungen von Betroffenen systematisch zu dokumentieren und politisch wirksam zu machen.

Mit Blick in die Zukunft wurde klar: BeCo.TRex wächst weiter als Raum für Empowerment, Austausch und gemeinsame Interessenvertretung. Ziel ist es, intersektionale Perspektiven stärker in politische Prozesse einzubringen und langfristig wirksam zu verankern.

BeCo.TRex steht für solidarische Vernetzung, intersektionale Perspektiven und die klare Haltung, türkischem Rechtsextremismus entschieden entgegenzutreten.

Gemeinsamer Fachtag mit Interkultur e.V.

Das Thema „Ungleichwertigkeitsideologien in der Migrationsgesellschaft – und was das für die Jugend(Sozial)Arbeit bedeutet“ stand im Zentrum eines gemeinsamen Fachtags von Interkultur e.V. und FaTRex am 26. Mai in Köln.

Dabei ging es auch um konkrete Handlungsmöglichkeiten von Zivilgesellschaft, Politik & Sozialer Arbeit, um extremistischen Ideologien entgegenzuwirken und Jugendliche und junge Erwachsende in ihrem kritischen Denken zu stärken und ihre demokratischen Perspektiven zu fördern.

Nach der Eröffnungsrede von Bürgermeisterin Derya Karadag und zwei zwei starken Keynotes von Prof. Dr. Emre Aslan (IU- Internationale Hochschule) und Isabel Fischer (Hochschule Landshut) wartete auf die Teilnehmenden ein lebendiger Markt der Möglichkeiten, ausgerichtet von Medar NRW (Melde- und Dokumentationsstelle antimuslimischer Rassismus NRW) und der Deutschen Sportjugend. Die anschließende Podiumsdiskussion mit Özge Erdoğan (FaTRex), Civan Akbulut (Informationsstelle Antikurdischer Rassismus) und Said Boluri (Sidekick e.V.), moderierte Adil Demirci.

„Besonders wertvoll war für mich die Beteiligung der Teilnehmenden. Die vielen Fragen und Diskussionen haben gezeigt, wie hoch der Bedarf an fachlichem Austausch ist und wie wichtig es ist, wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis zusammenzubringen“, so Özge Erdoğan.

FaTRex-Online Salon Nr.3

Am 13. Mai fand der dritte FaTRex-Online Salon zum Thema „Türkischer Rechtsextremismus in Deutschland: Erscheinungsformen und Herausforderungen für Prävention und Gesellschaft“ statt. Insgesamt nahmen 24 Personen teil.

Als Gast war der Politikwissenschaftler und Autor Ismail Küpeli zugeschaltet, der das Phänomen des türkischen Rechtsextremismus einordnete und dessen gesellschaftliche Relevanz über rein communityspezifische Perspektiven hinaus erläuterte. Im Gespräch mit Özge Erdoğan, Leiterin der Fachstelle Türkischer Rechtsextremismus, wurden aktuelle Entwicklungen sowie zentrale Herausforderungen für Prävention und gesellschaftliche Auseinandersetzung diskutiert. Im Anschluss fand ein reger Austausch mit den Teilnehmenden statt, bei dem vielfältige Fragen und Perspektiven diskutiert wurden.

Jahrestagung von BAG K+R und ASF: Demokratien unter Druck - Entschieden gegen den Rechtsruck

Im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) unter dem Titel „Demokratien unter Druck – entschieden gegen den Rechtsruck“ am 9. Mai in Berlin, konnte FaTRex-Fachreferent Kim David Amon eine Perspektive in die Auseinandersetzung mit aktuellen demokratiegefährdenden Entwicklungen einbringen.

Die Tagung widmete sich den Herausforderungen eines erstarkenden Rechtsextremismus und den Fragen, wie Demokratie, Solidarität und gesellschaftliche Vielfalt gestärkt werden können. Im FaTRex-Workshop diskutierten Teilnehmenden über Ideologien, Akteur*innen und Strukturen der türkischen extremen Rechten in Deutschland sowie über deren Verbindungen und Überschneidungen mit rechtsextremen Strömungen im mehrheitsdeutschen Kontext. Dabei standen insbesondere aktuelle Entwicklungen, Mobilisierungsstrategien und die Auswirkungen auf Betroffene und die demokratische Zivilgesellschaft im Fokus.

Besonders wertvoll war der Austausch mit den vielfältigen Teilnehmenden der Tagung, darunter zahlreiche Akteur*innen aus dem kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Bereich. Dabei wurde deutlich, dass Kenntnisse über die türkische extreme Rechte nicht nur für die direkte Präventions- und Beratungsarbeit relevant sind. Sie sind auch eine wichtige Grundlage für einen kritischen Umgang mit Dialog- und Kooperationsformaten, bei denen die politische Verortung von Organisationen und Akteur*innen nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist. Gemeinsam wurde diskutiert, wie eine klare demokratische Haltung gewahrt, problematische Akteur*innen erkannt und zugleich ein reflektierter Umgang mit entsprechenden Herausforderungen in der Praxis gestaltet werden kann.

Die zahlreichen Gespräche und Diskussionen haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, unterschiedliche Erscheinungsformen von Rechtsextremismus gemeinsam in den Blick zu nehmen und Wissen über bislang wenig beachtete Phänomene zu stärken. Der Workshop bot hierfür einen wichtigen Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Reflexion.

DGSA-Jahrestagung 2026: Rechtsextremismus macht nicht halt vor nationalen Grenzen

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach am 24./ 25. April war die Fachstelle Türkischer Rechtsextremismus im Panel „Rechtsextremismus macht nicht halt vor nationalen Grenzen: Ansätze für die Soziale Arbeit in der Gegenwartsgesellschaft“ vertreten. Gemeinsam mit Rabia Kökten (OTH Regensburg) und Prof. Dr. Emre Arslan (IU Internationale Hochschule Köln) wurden aktuelle Erscheinungsformen grenzüberschreitenden Rechtsextremismus mit Türkeibezug sowie deren Bedeutung für Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit diskutiert.

Im Beitrag der Fachstelle standen Erfahrungen aus der Präventions- und Beratungsarbeit im Mittelpunkt. Vorgestellt wurden Ansätze zur Sensibilisierung von Fachkräften sowie Beispiele für den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Beratung und zivilgesellschaftlicher Praxis.

Das Interesse am Thema war groß: In der anschließenden Diskussion beteiligten sich Sozialarbeiter*innen, Wissenschaftler*innen sowie Mitarbeitende aus kommunalen Verwaltungen mit zahlreichen Fragen und Praxisbezügen. Die vielfältigen Perspektiven machten deutlich, dass türkischer Rechtsextremismus zunehmend als relevantes Handlungsfeld wahrgenommen wird und der Bedarf an fachlichem Austausch, Vernetzung und Handlungssicherheit weiterhin hoch ist.

Deutschen Präventionstag 2026: Vom Chat zum Hakenkreuz – Radikalisierung Jugendlicher

Rechtsextremismus verändert sich dynamisch, insbesondere im digitalen Raum und in jugendlichen Lebenswelten. Fachkräfte stehen dabei oft vor der Herausforderung, neue Phänomene einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren.

Auf dem Deutschen Präventionstag war FaTRex Mitte April gemeinsam mit den übrigen Trägern des Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention (KompRex) mit einem Infostand präsent und kam mit zahlreichen Fachkräften ins Gespräch. In verschiedenen Formaten – von Kurzvorträgen bis hin zu einem Panel – wurden aktuelle Entwicklungen, Praxiserfahrungen und Herausforderungen diskutiert. Im Panel stand insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie Radikalisierungsprozesse heute verlaufen und welche Konsequenzen sich daraus für die Prävention ergeben.

Die Veranstaltungen boten praxisnahe Einblicke und Raum für Austausch. Besonders deutlich wurde, wie wichtig vernetzte Ansätze und spezialisierte Perspektiven, etwa zu digitalen Räumen oder bislang wenig beachteten Phänomenen, für eine wirksame Präventionsarbeit sind.

Neustart für Infoportal Rechtsextremismusprävention

Das Infoportal Rechtsextremismusprävention des Kooperationsverbunds Rechtsextremismusprävention ist mit aktualisierten Einträgen und neuem Design wieder erreichbar. Es bietet umfassende Hilfe bei der Suche nach professionellen Anlaufstellen der Rechtsextremismusprävention deutschlandweit. Egal, ob Sie Unterstützung bei rechtsextremen Vorfällen suchen, den Ausstieg aus der Szene begleiten möchten, Beratung zu lokalen Ereignissen benötigen oder Workshops, Aufklärungsmöglichkeiten und Forschungsergebnisse suchen – im Infoportal Rechtsextremismusprävention finden Sie schnell passende, professionelle und lokale Anlaufstellen.

Das Infoportal Rechtsextremismusprävention zeigt kompakt und übersichtlich die Bandbreite und Professionalität der aktuellen Rechtsextremismusprävention in Deutschland. Von Beratungs- und Meldestellen über Bildungseinrichtungen bis hin zu Forschungsinstitutionen zeigt das Infoportal Rechtsextremismusprävention, wie wichtig diese Institutionen in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus sind!

FaTRex unterwegs

„Wi-REX im Gespräch“: Türkischer Rechtsextremismus in Deutschland, 4. Mai 2016
Auf Einladung des Wissensnetzwerk Rechtsextremismusforschung (Wi-REX)/ Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung hat FaTRex-Fachreferent Erol Ünal gemeinsam mit Mehmet Kart (OTH Regensburg) im Rahmen des Formats „Wi-REX im Gespräch” mit 35 Teilnehmenden die Erscheinungsformen und Herausforderungen des türkischen Ultranationalismus in Deutschland diskutiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen nach der Verbreitung in sozialen, politischen und digitalen Kanälen sowie den Ursachen seiner Attraktivität. Darüber hinaus wurden pädagogische Handlungsmöglichkeiten und Ansätze für den Umgang mit ultranationalistischen Ideologieangeboten vorgestellt und diskutiert. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Beate Küpper (Wissensnetzwerk Rechtsextremismusforschung/ Hochschule Niederrhein).

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